Peronospora

Die Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera) ist eine Unterart der Echten Weinrebe innerhalb der Gattung der Rebe (Vitis). Ihre Früchte werden systematisch angebaut um Weintrauben zu ernten, die als Tafeltrauben und Rosinen in den Handel kommen, bzw. zu Wein oder Traubensaft weiter verarbeitet werden.

An der Weinrebe treten zahlreiche Schädlinge und Krankheiten auf. Zudem können aufgrund ungünstiger Standortsbedingungen physiologische Störungen auftreten, die zu Ertragsminderungen oder -ausfällen führen können.

Krankheiten:

Peronospora    Oidium    Botrytis        Hauptseite

Schädlinge:

Traubenwickler       Spinnmilbe        Kräuselmilbe

 

Schädlinge Obstbaumspinnmilbe -
Rote Spinne
Gemeine Spinnmilbe -
Bohnenspinnmilbe
Pockenmilbe -
Blattgallmilbe
Kräuselmilbe
Einbindiger
Traubenwickler
Bekreuzter Traubenwickler
Springwurmwickler
Rhombenspanner Erdraupen Dickmaulrüssler Rebstichler Rebenzikade Grüne Rebenwanze Schildläuse Reblaus Wespen Vögel, insbesonders der in großen Schwärmen auftretende Star Krankheiten Peronospora - Falscher Mehltau Oidium - Echter Mehltau Botrytis - Grauschimmel Phomopsis - Schwarzfleckenkrankheit Roter Brenner Eutypiose Esca Schimmelpilze an reifen Trauben Mauke Viruskrankheiten Schwarzholzkrankheit Physiologische Störungen Chlorose - Gelbsucht Stiellähme Sonnenbrand (Weintraube) Einige Rebschädlinge wurden im 19. Jahrhundert mit der Amerikanerrebe aus Amerika importiert. Sowohl die Reblaus (Phylloxera), welche im 19. Jahrhundert (ab 1865) fast zum völligen Ersterben des europäischen Weinbaus führte als auch echter Mehltau (der Rebe: Oidium Tuckerii, Uncinula necator) und falscher Mehltau (Plasmopara viticola, Peronospora) sind aus der „neuen Welt“ importierte Probleme, gegen die die Amerikanerreben widerstandfähig sind, die europäischen Sorten dagegen nicht. Die bisher einzig wirksame Maßnahme gegen die Reblaus ist die Pfropfung von Europäerreben auf „amerikanische“ Unterlagen. In Weinbaugebieten ist es heute noch verboten, (nichtgepfropfte) Stecklinge von einheimischen Reben anzupflanzen. Dies betrifft nicht den privaten Anbau außerhalb von Weinbaugebieten. Im modernen Qualitätsweinbau besteht der unterirdische Teil - die sogenannte Unterlagsrebe - der Pflanze aus gegen die Reblaus resistenten Amerikanerreben, während der oberirdische Teil Blätter und Früchte bildet. Den Traubenwickler bekämpft man inzwischen recht erfolgreich durch den Einsatz von Pheromonen. Im Weinbau wird dies als Verwirrmethode bezeichnet. In neuerer Zeit wird versucht, durch Kreuzungen gegen Pilzinfektionen (echter oder falscher Mehltau) weitgehend resistente Sorten zu züchten. Aus diesem Bemühen sind z. B. die – inzwischen auch im kommerziellen Weinbau eingesetzten Sorten – Regent (rot) und Phoenix (weiß) entstanden. Weinreben in Drieschen, also nicht mehr gepflegten Beständen, sind besonders anfällig für Schädlinge und Krankheiten.